Untersuchen wir einmal, auf welche Weise ein Design entsteht. Als erstes legt der Designer sein Material und sein Ziel fest. Dann definiert er den in Frage kommenden Nutzer, dessen Bedürfnisse und die Parameter seines Designs.
Zunächst konstruiert er ein maßstabgetreues Modell des geplanten Produkts, wobei er es aus seiner zweidimensionalen Form in eine dreidimensionale übertragen muss. Nach weiteren Verfeinerungen am dreidimensionalen Modell kann dann das Produkt in Originalgröße gebaut werden. Der ganze Prozess kann sich über Jahre hinziehen. Während dieses Zeitraums wird das Modell experimentell geprüft und auf seine Benutzerfreundlichkeit hin getestet.Der Schöpfer der Himmel und der Erde … Er hat jedes Ding erschaffen, und Er weiß um alle Dinge. Derart ist Gott, euer Herr! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure 6:101-102 – al-An'am)
Wenn ein neues Design auf dem Markt eingeführt wird, ist es natürlich zuerst einem mehr oder weniger kritischen Käuferverhalten ausgesetzt. Allgemein gesprochen, spielen dann bei den Verkaufszahlen in erster Linie das Erscheinungsbild des neuen Produkts und erst in zweiter Linie seine Funktionalität die entscheidende Rolle - also Dinge wie Form, Farbe usw.
Alles in allem ist der Prozess vom ursprünglichen Entwurf bis zum Marktprodukt also sehr langwierig. Gott hingegen, der alleinige Schöpfer aller Entwürfe, hat allein die Macht über alle Dinge. Deshalb konnte nur Er alle Lebewesen in ihrer jeweiligen Vollkommenheit durch ein einziges Wort erschaffen: “Sei!” Wie es im Quranvers heißt:
Nur Gott allein hat die Fähigkeit, buchstäblich alles aus dem Nichts und ohne irgendwelche Vorbilder zu erschaffen. Menschen können bestenfalls Kopien davon anfertigen. Sogar der Designer selbst ist ein Geschöpf der Schöpfung Gottes, weil Er alle Lebewesen und Menschen aus dem Nichts erschaffen und sie unter anderem mit der Fähigkeit zum Design ausgestattet hat.Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt, spricht Er nur zu ihr "Sei" und sie ist. (Sure 2:117– al-Baqara)
VON MENSCHEN NACHGEAHMTE DESIGNBEISPIELE | |||||||||
| |||||||||
Designer, Architekten und Wissenschaftler tun eigentlich nichts anderes, als der Spur der Schöpfung Gottes zu folgen.
MODERNE TECHNIK UND INSEKTEN 1987 beauftragten französische Politiker den Architekten Santiago Calatrava damit, den Bahnhof Lyon-Satolas zu bauen, eine der Bahnstationen des TGV-Superschnellzugs. Er sollte zu einer Art nationalem Symbol werden. Der Architekt griff dabei als Vorbild seiner von Betonsäulen getragenen, an das Gerippe eines Dinosaurier erinnernden Konstruktion auf ein Insekt zurück. 1994 wurde der Bahnhof eröffnet und gilt seither als ein architektonisches Meisterwerk mitsamt seiner grünen und blauen Lichtgestaltung. Vom Insekt zum modernen Bahnhof |
|---|
Seit langem betreibt die US Army Experimente mit Mikromaschinen. Professor Johannes Smith zufolge kann schon heute ein Motor, der kleiner als ein Millimeter ist, einen Roboter in Ameisengröße antreiben. Die US Army erwägt, solche Miniroboter massenhaft einzusetzen, um unentdeckt feindliche Linien zu durchqueren und hinter ihnen Flugzeuge, Radarsysteme und Computerterminals zu zerstören. Zwei der größten japanischen Konzerne, Mitsubishi und Matsushita, haben bereits erste Schritte zur Zusammenarbeit bei diesem Projekt eingeleitet. Bisheriges Ergebnis: ein Miniroboter mit 0,42 Gramm, der pro Minute vier Meter Entfernung bewältigt.
Ein perfekte Schutzhull
Chitin bildet das Außenskelett vieler Insekten wegen seiner hervorragenden Materialstruktur. Es ist stark, flexibel und hat Insulationsmerkmale. |
Chitin ist extrem dünn und leicht, und ihr daraus bestehender Schutzpanzer bereitet deshalb Insekten keinerlei Probleme. Obwohl es nur das Äußere des Insektenkörpers umhüllt, fungiert es wie eine Art Skelett. Darüberhinaus ist es außerordentlich elastisch. Denn es kann von Muskeln im Körperinneren aus bewegt werden. Das ermöglicht Insekten einerseits ihre Fortbewegungsgeschwindigkeit, andererseits ihre Widerstandsfähigkeit gegen äußere Schlageinwirkungen. Durch ein spezielle Außenverkleidung, die das Ausdringen von Körperflüssigkeiten verhindert, ist der Chitinpanzer zugleich wasserdicht nach außen.46 Auch Hitze oder Strahlung können ihn nicht durchdringen. Die meiste Zeit über passt sich seine Farbe der jeweiligen Umgebung an. Manchmal kann er sogar Warnsignale durch Buntfärbung aussenden.
Was alles wäre wohl möglich, wenn man eine Substanz wie Chitin für Flugzeuge und Raumschiffe nutzen könnte? Genau das ist ein Traum vieler Wissenschaftler.
Der Abdomen des Wüstenskorpions Die Abdomen von Insekten sind je nach Körperbau und Aktivität unterschiedlich gestaltet. Der Wüstenskorpion zum Beispiel verfügt über Taster genannte hochsensible Organe, mit denen er die Bodenbeschaffenheit analysiert, um festzustellen, wo er am besten seine Eier ablegen kann. |
|---|
Das System funktioniert folgendermaßen: Bei starkem Lichteinfall beginnen die chromatischen Zellen namens Chromatophoren rund um die durchsichtige Cornea im Auge des Fisches mit der Erzeugung eines gelblichen Pigments. Diese Pigmente ziehen sich dann über das Auge und wirken wie ein Lichtfilter, wodurch der Fisch weiterhin deutlich sehen kann. Im dunklen Wasser hingegen verschwindet dieses Pigment wieder, und die Augen rezipieren die dort maximal vorhandene Lichtmenge.48
Dass dieses System eine Schöpfung Gottes ist, steht außer Frage. Diese sich einfärbenden und wieder entfärbenden Pigmentzellen können unmöglich ein Werk von Zufälligkeiten sein, sondern bringen die Vollkommenheit der Göttlichen Schöpfung zum Ausdruck.
Das Design eines Felskaktus Einige Pflanzenarten wurden mit bestimmten Eigenschaften erschaffen, um sich gegen Pflanzenfresser und Nagetiere verteidigen zu können. Dabei zeigen sie Fähigkeiten, die auf fast wundersame Weise den Gegebenheiten ihre unmittelbaren Umwelt angepasst sind. Besonders eindrucksvoll ist dies beim südafrikanischen Felskaktus. Wegen der allgemeinen Trockenheit sind die Blätter dieser Pflanze extrem schrumpelig. Wenn sich diese Falten mit Staub füllen, kann auch ein menschliches Auge die Pflanzen nicht mehr vom Felsuntergrund unterscheiden. Ohne diese Fähigkeit zur Anpassung wäre diese Pflanze hilflos den Angriffen von Insekten und Nagetiere ausgeliefert. Eine weiterer Trick des Felskaktus ist der, dass er seine buntfarbigen Blüten erst am Ende der Trockenzeit treibt. Dann sind nämlich die meisten seiner natürlichen Feinde schon nicht mehr da, die sich ansonsten förmlich auf ihn stürzen würden. | |
|---|---|
Blätter sind die Atmungsorgane von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen: Sie atmen Kohlendioxid ein und Sauerstoff wieder aus. Bei genauer Untersuchung erweisen sich Blätter als außerordentlich leicht, dünn, straff, aber auch kräftig. Gegen Wind und Regen sind sie sehr widerstandsfähig. Ein Blatt ist mit Gefäßen bedeckt, deren Größe und Dicke vom Blattstamm bis hin zu den Blattspitzen abnimmt, wo man sie am besten an der Blattunterseite sehen kann. Diese Blattstruktur ermöglicht aber nicht nur die “Blut”zirkulation, sondern fungiert zugleich als eine Art von Skelett. | |
Im Mittelmeerraum leben einträchtig zusammen die nektarhaltigen violetten Glockenblumen (Campanula persicifolia) und die nicht-nektarhaltigen roten Orchideen (Cephalanthera rubra). Eine alleinlebende Bienenart namens Chelostoma fuliginosum besucht erst die Glockenblume und saugt dort Nektar. Dann fliegt sie zu der Orchidee mit der ähnlichen Farbe, wo sie allerdings keinen Nektar findet. Der Pflanze ist das egal, denn durch die Biene wird sie trotzdem befruchtet. |
Fehlerbehaftete Designs sind zum Scheitern verurteilt. Viele von Menschenhand erzeugte mechanische Systeme haben im Allgemeinen mehr Fehler als gemeinhin erwartet wird. Die meisten davon sind nach der Methode “trial and error” konstruiert worden. Obwohl bestimmte Fehlerquellen schon in der Erprobungsphase eines Produkts auftreten, ehe es also auf den Markt kommt, können neu auftretende Fehler nicht verhindert werden.
Dergleichen kann von den mechanischen Systemen in der Natur nicht behauptet werden, weil sie ausnahmslos perfekt funktionieren. Und zwar, weil sie genau so von Gott erschaffen worden sind. Im Folgenden werden wir einige weitere Beispiele Seiner vollkommenen Schöpfungen betrachten.
Der Große Buntspecht zum Beispiel schafft pro Sekunde bis zu zehn Hackstöße. Bei kleineren Spechtarten wie dem Grünspecht kann die Hackgeschwindigkeit auf bis zu 20 gesteigert werden.
Der Muskel drückt den Kieferrücken nach vorn. Die obere Schnabelhälfte verschiebt sich nach oben und absorbiert dabei die Schlagwirkung. Wenn ein Specht auf einen Baumstamm einhackt, erleidet vor allem die obere Schnabelhälfte eine immense Schlageinwirkung. Deshalb verfügt ein Specht über zwei Mechanismen, um sie abzufedern. Den ersten bildet das schwammartige Verbindungsgewebe zwischen Schnabel und Schädel. Den zweiten bildet die Zunge des Spechtes. Sie kreist im Schädel, um so bis an die Schädeldecke zu reichen. Diese Anordnung ähnelt einer Schlinge und wirkt ebenfalls wie eine Art Stoßdämpfer. Durch das Zusammenwirken dieser Mechanismen kann jeder Specht die Stoßeinwirkung nahezu auf Null reduzieren. |
|---|
Im Prinzip ist das Hacken eines Spechtes nichts anderes, als wenn Sie Ihren Kopf gegen eine Betonwand stoßen. Es bedarf eines außerordentlich vollkommenen Designs, um Verletzungen des Vogelhirns dabei zu verhindern. Die Schädelknochen der meisten Vogelarten sind miteinander verbunden, und die Schnabelfunktionen mit dem Unterkiefer. Bei Spechten hingegen sind Schnabel und Schädelknochen nur durch ein schwammähnliches Gewebe miteinander verbunden, das die Hackbewegungen abfedert. Es funktioniert weit effizienter als Stoßdämpfer in einem Auto. Und zwar deshalb, weil dieses Gewebe die Fähigkeit hat, Stöße von sehr kurzer Dauer zu resorbieren und sich unmittelbar danach sofort wieder in seinen Ausgangszustand zurückzubegeben. Auch bei bis zu zehn Stößen pro Sekunde. Diese Gewebestruktur ist allen von Menschen hergestellten Materialien weit überlegen. Die dadurch mögliche Trennung des Schnabels vom Schädel durch dieses System macht es möglich, dass sich der gehirntragende Körperteil des Spechtes während des Hackens vom oberen Schnabelteil wegbewegt, was einen zweiten Schutzmechanismus gegen die Hackstöße konstituiert.49
Ebenso interessant wie die Flöhe selbst sind winzige Insekten, die auf ihnen leben, und zwar unter dem Plattenpanzer des Flohs. |
Flöhe können im Verhältnis zu ihrer Körpergröße von nur wenigen Millimetern extrem hoch springen. |
Das Skelett dieses Insekts befindet sich nämlich nicht innerhalb seines Körpers. Es besteht aus einer harten Substanzschicht namens Sklerotin, die seinen ganzen Körper umhüllt und mit dem Chitinpanzer verbunden ist. Zahlreiche Plättchen dieser widerstandsfähigen Substanz formen das Skelett, das so all seine Hüpferschütterungen abfedert.
Andererseits haben Flöhe keine Blutgefäße. Das Innere des gesamten Körpers schwimmt in einer klaren, blutähnlichen Flüssigkeit, in die alle inneren Organe eingebettet sind, was sie unempfindlich macht gegen die zahhlosen Hüpfer. Gereinigt wird dieses Blut durch Luftschlitze, die über den ganzen Körper verteilt sind. Das erspart die Notwendigkeit einer Art Sauerstoffpumpe. Das Herz eines Flohs ist röhrenförmig und schlägt so langsam, dass es durch das ständige Hüpfen nicht sonderlich belastet wird.
Der Ahorn-Rüsselkäfer ist mit einer speziellen Bohrrüssel ausgestattet und pflanzt sich auf außergewöhnliche Art und Weise fort.. |
Ahorn-Rüsselkäfer und ihr Bohr mechanismus
Diese Käferart ernährt sich von den Eicheln von Eichenbäumen. Am Kopfende tragen diese Käfer einen Rüssel, der länger ist als ihr restlicher Körper. Am Rüsselende sitzen winzige, aber messerscharfe “Zähne”.
Während der Käfer nur herumkrabbelt, hält er diesen Rüssel waagerecht, in einer Linie mit seinem Körper. Sobald er sich jedoch auf einer Eichel niederlässt, richtet er den Rüssel auf die Eichel. Dann sieht der ganze Käfer aus wie eine Miniaturbohrmaschine. Im nächsten Augenblick heftet er die sägeähnliche Spitze des Rüssels auf die Eichel. Dann beginnt er seinen Kopf ständig von links nach rechts zu bewegen, um so die Eichel aufzu”sägen”. Der Kopf des Käfers ist so gestaltet, dass er dieser Dauerbelastung mühelos standhält.
Diese mühevolle Arbeit vollbringt er, um an die Frucht innerhalb der Eichel heranzukommen. Wenn er es schließlich geschafft hat, ist der größte Teil der “Beute” jedoch für seine Nachkommenschaft bestimmt. Nach Ende seiner Sägearbeit legt er nämlich in der Eichel ein Ei ab. Aus dem Ei entwickelt sich später eine Larve, die dann ungestört innerhalb der Eichel ihren Riesenhunger stillen kann. Denn davon hängt ihr Wachstum ab.
Nachdem die Eicheln schon vom Ahorn-Rüsselkäfer benutzt worden sind, wird er noch zum Nest für andere Insektenarten, die sie während ihrer Raupenphasen und Verpuppung nutzen. |
Andererseits demonstrieren die Organe und Instinkte der Larven die “irreduzible Komplexität” des ganzen Prozesses: Die Larve muss ihre starken Sägezähne haben, um sich aus der Eichel herauszuarbeiten, sie muss “wissen”, wie tief sie sich in den Boden eingraben muss, um dort geduldig zu warten, bis es wieder Eicheln gibt. Anderfalls könnte die Larve bzw. der Käfer nicht überleben und wäre längst ausgestorben. All das kann nicht mit einem “Zufallsgenerator” erklärt werden, sondern beweist die unendliche Weisheit der Schöpfung Gottes, der auch diese Käferart in seiner spezifischen Vollkommenheit erschaffen hat.
|
| Die faszinierende Struktur der Genlisea-Blätter: auf einem zylindrischen Stängel (A) sitzt ein zwiebelförmiges Teil (B), auf das wiederum ein zylindrischer Stängel (C) mit einer schlitzförmigen Öffnung am oberen Ende folgt (D). |
Auch die Spermazellen benutzen ein Flagellum zur Fortbewegung. |
Dieser propellerähnliche “Motor” ist ähnlich konstruiert wie ein Elektromotor und besteht aus zwei Hauptteilen: einem “Rotor” und einem “Stator”, ähnlich wie bei einem Hubschrauber.
Dieses Fortbewegungsmechanismus unterscheidet sich von allen anderen natürlichen Systemen. Denn das Bakterium nutzt keine als ATP-Moleküle gespeicherte Energie. Stattdessen verfügt es über eine ganz eigene Energiequelle: Ionenströme, die über ihre äußere Zellmembran fluktuieren. Das Innenleben des “Motors” ist ausgesprochen komplex. Insgesamt 240 verschiedene Proteine sind an der Konstruktion des Flagellum beteiligt. Jedes davon hat seinen besonderen Platz. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sie die Signale transportieren, die den “Motor” ein- und ausschalten, Verbindungsstellen bilden, um Bewegungen im atomaren Bereich zu erleichtern, und andere Proteine aktivieren, die das Flagellum mit der Zellmembran verbinden. Mittlerweile gibt es etliche Modelle, die dieses hochkomlexe System beschreiben können.53
Das Flagellum der Bakterien ist ein klarer Beweis dafür, dass selbst in sogenannten “primitiven Organismen” eine fast unglaubliche Komplexität und Perfektion steckt. Umso tiefer die Wissenschaft in die Feinheiten des organischen Lebens eindringt, desto offensichtlicher wird, dass die angeblich so “primitiven Organismen”, wie noch Darwin und seine Nachfolger im 19. Jahrhundert glaubten, genauso komplex gebaut sind wie “höherstehende Organismen”. Damit wird zugleich klar, dass alle materialistisch-darwinistischen Erklärungstheorien für die Schöpfung Gottes gescheitert sind.
| Selbst bei Lebewesen, die von Evolutionisten als “einfach” bezeichnet werden, gibt es erstaunliche Mechanismen. Ein Beispiel unter vielen ist das Flagellum der Bakterien. Sie bewegen sich in Wasser, indem sie dieses an ihrer Membran haftende Organ benutzen. Nachdem die Einzelheiten dieses angeblich schon längst bekannten Organs genauer untersucht wurden, waren die Wissenschaftler hocherstaunt, als sie feststellten, dass Bakterien zwecks Nutzung ihres Flagellum über einen außerordentlich komplizierten “Elektromotor” verfügen. Er ist mit insgesamt 50 molekularen “Bausteinen” ein weiteres Wunderwerk der Schöpfung, wie schon weiter oben gezeigt. |
|---|
Mit anderen Worten: Delphine entschließen sich zum Atmen, wie Menschen zum Spaziergehen. Weiterhin verfügen sie über ein Spezialsystem, das sie während ihrer Schlafzeit daran hindert, zu ertrinken: Während sie schlafen, arbeitet jeweils eine ihrer Gehirnhälften für jeweils etwa 15 min. Während die eine Gehirnhälfte “schläft”, kümmert sich die andere darum, dass der Delphin regelmäßig zum Atmen auftaucht.
Die Schnauze eines Delphinschnabels verbessert maßgeblich seine Schwimmfähigkeit. Denn ihre “Stromlinienform” ermöglicht eine höhere Schnelligkeit und spart Energie. Heute werden Schiffe nach einem ähnlichen Prinzip gebaut, um das Wasser effizienter durchpflügen zu können.
Delphine wurden mit einer Körperform erschaffen, die optimal zu ihrem Lebensraum passt. |
|---|
Delphinjunge werden mit dem Schwanz voran geboren. Dadurch ist während der Geburt seine Sauerstoffzufuhr durch das Muttertier sichergestellt. Sobald auch sein Kopf außerhalb des Mutterleibes ist, versucht das Neugeborene so schnell wie möglich die Wasseroberfläche zu erreichen, um dort “seinen ersten Atemzug” zu machen. Während der Geburt wird das gebärende Weibchen ständig von einem anderen Weibchen begleitet.
Unmittelbar nach der Geburt bemuttern die Muttertiere sehr intensiv ihre Jungen. Da neugeborene Delphine keine Lippen zum Saugen haben, saugen sie ihre “Muttermilch” aus zwei Öffnungen an der ventral Körperaußenseite des Muttertieres. Sobald sie vorsichtig dort antippen, schießt sofort die “Muttermilch” heraus. Pro Tag braucht das Delphinjunge Dutzende von Litern davon. Etwa 50 % davon bestehen aus Fett (bei Rindern sind es nur etwa 15 %), das sofort genutzt wird zum Aufbau einer Hautschicht, die notwendig ist für die Temperaturregulierung. Andere Weibchen helfen den jungen Delphinen bei raschen Tauchmanövern, indem sie sie nach unten stoßen. Neugeborenen Delphinen wird auch beigebracht, zu jagen und wie sie ihr Sonarsystem zu benutzen haben, was jahrelange Erziehungsarbeit bedeuten kann. In manchen Fällen kümmern sich Angehörige der Delphinfamilie bis zu 30 Jahre lang umeinander.
Eine weiteres erstaunliche Komponente der Tauchkunst findet sich in den Lungen von Delphinen und Walen: Während sich die Tiere im Wasser nach unten bewegen, steigt proportional der Wasserdruck, der auf ihnen lastet. Deshalb wird der Druck innerhalb ihrer Lungen erhöht, um dem Außendruck standhalten zu können. Eine menschliche Lunge würde diesem Druck niemals standhalten, sondern zerplatzen. Um genau das zu vermeiden, existiert im Körper eines Delphins ein Schutzmechanismus: Die Bronchien und Alveolen in der Lunge sind geschützt durch extrem haltbare Ringe von Knorpeln.
Ein weiteres Beispiel für das perfekte Design im Körper der Delphine ist ein System, das das Luftdruckproblem löst. Jeder Taucher kennt dieses Problem, das sich beim zu schnellen Auftauchen einstellt. Wenn nämlich dabei Luft zu schnell ins Blut gelangt, bilden sich im Blut Luftbläschen. Diese können zum Tod führen, weil sie die Blutzirkulation verhindern. Für Delphine und Wale jedoch besteht diese Gefahr nicht, obwohl sie mit ihren Lungen atmen. Und zwar deshalb nicht, weil sie mit leeren Lungen auftauchen. Da also keine Luft in ihren Lungen ist beim Auftauchen, können sich auch keine Luftbläschen bilden.
Stellt sich allerdings die Frage: Wenn sie beim Auftauchen keine Luft mehr in ihren Lungen haben, wieso ersticken sie dann nicht? Die Antwort lautet: wegen des hohen Gehalts eines Proteins namens Myoglobin in ihrem Muskelgewebe. Dieses Protein hat eine hohe Sauerstoffaffinität, weshalb die bis zum Auftauchen notwendige Sauerstoffmenge nicht in der Lunge, sondern mittels dieses Proteins direkt im Muskelgewebe gespeichert werden kann. Delphine und Wale können eine längere Zeit lang schwimmend bewältigen, ohne zu atmen, und tauchen, so tief sie wollen. Zwar enthält der menschliche Körper ebenfalls Myoglobin, aber wegen der kleineren Konzentration reicht der entsprechende Proteingehalt nicht aus, um Bedingungen wie bei Walen und Delphinen standzuhalten. Diese phänomenale biochemische Anpassung gibt es nur bei Walen und Delphinen, und sie ist ein weiterer Schöpfungsbeweis. Gott hat alle Tiere so erschaffen, dass sie jeweils ihren Lebenumständen optimal angepasst sind.
Dieses kraftvolle System, das einen Menschen töten würde, liegt in einerspeziellen Körperhöhle und ist eingebettet von einem Kapillarnetzwerk,umtödliche Verletzungen zu verhindern.
Im Körperabschnitt zwischen Herz und Hirn liegt ein U-förmiges System, bestehend aus einem auf- und abführendem Blutgefäß. Beim Auf- und Absteigen balanciert sich der Blutkreislauf selbst, wodurch ein zu hoher Blutdruck verhindert wird, der ansonsten zu inneren Blutungen führen würde.
Der Körperabschnitt unterhalb des Herzens, insbesondere die Beine, müssen besonders geschützt werden. Deshalb ist die Haut an den Beinen besonders dick, um zu hohen Blutdruck zu verhindern. Zusätzlich gibt es noch “Ventile” innerhalb der Blutgefäße, um den Blutdruck zu regulieren.
Am meisten Gefahr droht einer Giraffe, wenn sie den Kopf in Richtung Boden bewegt, um zu trinken. Dann nämlich steigt der eigentlich ohnehin schon zu hohe Blutdruck noch weiter an. Aber ein Giraffenkörper ist auch dafür gewappnet. Weil nämlich eine Rückenmarksflüssigkeit, die das Gehirn und die Wirbelsäule umspült, einen Gegendruck erzeugt, um eine Verletzung der Kapillarien zu verhindern. Diese “Ventile” reduzieren die Blutzirkulation beträchtlich und dadurch die Gefahr innerer Verletzungen. Deshalb kann die Giraffe in Ruhe trinken und anschließend wieder ihren Kopf “hochtragen”.
Sobald eine Hornisse eine Bienenkolonie ausfindig gemacht hat, informiert sie andere Hornissen darüber durch Aussendung eines bestimmten Geruchsstoffes. Dieser Geruch wird aber auch von den Bienen wahrgenommen, die sich deshalb sofort am Eingang ihres Bienenkorbs zusammenrotten, um ihn zu verteidigen. Sobald sich eine angreifende Hornisse nähert, wird sie von bis zu 500 Bienen eingekreist. Sie bringen ihre Körper zum Vibrieren und erhöhen so ihre Körpertemperatur. Dadurch fühlt sich die Hornisse wie in einem Backofen, in dem sie auch tatsächlich stirbt, falls ihr nicht die Flucht gelingt. Durch Thermofotografien wurde festgestellt, dass bei einem solchen Angriff die Bienen eine Temperatur von bis zu 480 Grad Celsius erzeugen können - eine Temperatur, die sie zwar selbst aushalten, aber nicht die Hornissen.55
Frösche wurden erschaffen mit Merkmalen, die ihnen ein Überleben in völlig unterschiedlichen Umweltbedingungen ermöglichen. Deshalb findet man sie auf allen Kontinenten außer auf Antarktica. Ansonsten leben sie in Wüsten, Wäldern,, auf Wiesen, in den Anden und im Himalaya oberhalb von 5000 Metern. Ihre größte Populationsdichte jedoch erreichen sie in tropischen Regionen. Im tropischen Regenwald allein hat man auf einer Fläche von nur zwei Quadratkilometern allein schon 40 verschiedene Froscharten entdeckt.
Weil es jedoch keine Nahrungsstoffe in diesen Blütenkelchen gibt, legt der Mutterfrosch regelmäßig unbefruchtete Eier darin ab, von denen sich die Kaulquappen ernähren. Sie sind nämlich reich an Proteinen und Kohlenhydraten.56
Eine weitere Froschart, die das Areal verteidigt, in dem sich ihre Eier befinden, sind die Ochsenfrösche. Die Männchen dieser Froschart wurden erschaffen mit nadelförmigen Organen unter ihren “Daumen”, mit denen sie die Haut eines eindringenden anderen Froschmännchens ritzen.
Die afrikanische Froschart Nectophyrne afra baut an den Ufern von Seen oder langsam fließenden Flüssen aus Schlamm Nester in kleine Tümpel. Über deren Wasseroberfläche zieht er einen dünnen und empfindlichen Film, an dem sich die Eier von selbst festkleben. Dadurch sind sie in der Lage, Sauerstoff einzuatmen. Weil auch nur eine winzige Erschütterung durch einen anderen Frosch oder eine vorbeifliegende Libelle diesen Film leicht zerstören könnte, was zum Absinken der Eier und infolge von Sauerstoffmangel zu ihrem Tod führen würde, bewacht das Froschmännchen die Eier. Während es dies tut, strampelt es im Wasser, um so mehr Sauerstoff durch die Eiermembran in Einnere zu spülen.
Speergiftfrösche leben nur in Costarica. (1) Die Männchen behüten die Eier, bis ihre Nachkommen ausschlüpfen. Unter ungeheuren Anstrengungen klettern die ausgeschlüpften Nachkommen auf den Rücken ihrer Mutter. (2) | |
| Die Männchen Wenn sie endlich oben sind, kriechen sie dort in einen dafür bestimmten Beutel, in dem sie nahezu eins werden mit der Mutter. (3) Dann beginnt die Mutter eine Probe-Klettertour hinauf zu den Blüten der Bromelie. Sie sind so geformt, dass sie kelchähnlich nach oben weisen und sich mit Wasser füllen können. Dort hinein setzt die Mutter ihre Jungen ab, wo sie anschließend sicher aufwachsen können.(4) |
Alle bisher angeführten Beispiele bewusster und bis zur Selbstaufoferung reichenden Verhaltens bei unterschiedlichen Froscharten widerlegen eindeutig die Grundannahmen des Darwinismus. Die darwinistische Grundthese, dass jedes tierische Einzelwesen nur mit seinem eigenen Überleben beschäftigt sei, wird allein schon von einem einzigen Frosch widerlegt, der sich nahezu rührend um seinen Nachwuchs kümmert. Darüberhinaus kann das zweifellos intelligente Verhalten von Fröschen nicht mit der klassischen darwinistischen Theorie der Zufallsketten wegerklärt werden. Im Gegenteil: Es sind klare Beweise, dass auch Frösche Geschöpfe Gottes sind, denen Er Seinen Plan eingegeben hat. Das hat uns Gott im Quran offenbart:
In der Erschaffung von euch und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich Beweise für Leute, die ihres Glaubens gewiss sind. (Sure 45:4 – al-Dschathiya)
Die Froschart Rheobatrachus gebiert aus dem Maul. |
Aber wie ernähren sich die Kaulquappen im leeren Magen? Auch dafür wurde eine Lösung gefunden. Die Eier im Magen sind wesentlich größer als bei anderen Froscharten, weil sie ein mit Proteinen angereichertes Eigelb haben, das ausreicht, um sie sechs Wochen lang zu ernähren. Auch der Geburtszeitpunkt ist perfekt geplant. Während der Geburt dehnt sich der Oesophagus des Weibchens aus. Sobald die Brut den Magen verlassen hat, kehren Oesophagus und Magen wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, das Weibchen nimmt wieder Nahrung zu sich.57
Dieses wundersame Vermehrungssystem dieser Froschart ist ein weiteres schlagendes Argument gegen die Evolutionstheorie, weil es die irreduzible Komplexität beweist. Jedes der Teilsysteme muss fehlerfrei funktionieren, um den Fröschen das Überleben zu sichern, wie oben von uns beschrieben. Wenn auch nur eine Systemkomponente ausfällt, liegt das ganze System brach: Der Nachwuchs würde sterben, später die ganze Art aussterben.
Deshalb kann sich das System als Ganzes nicht schrittweise entwickelt haben, wie von der Evolutionstheorie postuliert. Der erste Frosch dieser Art mitsamt seinem durchorganisierten System hat von Anbeginn an so existiert. Alle Lebewesen, die wir in diesem Buch untersucht haben, beweisen immer wieder die gleiche Tatsache: Jedes von ihnen ist nur ein Teil eines übergreifenden Ganzen, das Göttlichen Ursprungs ist. Jedes von ihnen ist in seiner jeweiligen Perfektion ein Werk Gottes, dem Allmächtigen und Allwissenden. In einem Vers des Quran heißt es dazu:
Er ist Gott, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure 59:24 –al-Haschr)
Wir wollen beginnen mit einigen Beispielen der perfekten Organisation des Universums. Zum Beispiel gibt es da die “Viskosität des Wassers”. Unterschiedliche Flüssigkeiten haben unterschiedliche Grade der Viskosität. Aber nur Wasser hat einen Viskositätsgrad, der für alle Lebewesen geeignet zum Überleben ist. Wenn er zum Beispiel nur ein wenig höher läge, könnten zum Beispiel die Pflanzen es nicht nutzen für den Transport der für sie lebensnotwendigen Nährstoffe in ihren Kapillarien.
Wenn die Viskosität von Wasser niedriger läge, als sie ist, würden Flüsse anders verlaufen, folglich auch die Gebirgsformationen. Täler und Hochebenen gäbe es nicht, und Felsen hätten sich längst in fruchtbare Erdkrume verwandelt.
Wasser ermöglicht auch die Zirkulation der roten Blutzellen in unserem Körper, die ihn gegen Mikroben und gefährliche Substanzen schützt. Wenn die Viskosität des Wassers höher läge, wäre die Zirkulation der roten Blutzellen innerhalb der Blutgefäße völlig unmöglich. Denn dann wäre unser Herz völlig davon überfordert, das dünnflüssigere Blut durch unseren Körper zu pumpen, weil es nicht über genügend Energie dafür verfügen würde.
Schon diese wenigen Beispiele zeigen hinreichend, dass Wasser für das Überleben aller Lebewesen erschaffen wurde. Dazu hat uns Gott im Quran folgendes offenbart:
Er ist es, Der euch vom Himmel Wasser niedersendet. Davon könnt ihr trinken und davon wachsen die Bäume, unter denen ihr weiden lasst. Dadurch lässt Er euch Getreide und Ölbäume und Palmen und Reben und allerlei Früchte wachsen. Siehe, darin ist wahrlich ein Zeichen für nachdenkliche Leute. (Sure 16:10-11 – an-Nahl)
All das hat zu tun mit der Gravitationskraft. Laut dem Gravitationsgesetz Newtons hängt die Gravitationskraft ab von der Masse eines Objekts und der Entfernung zwischen zwei Masseobjekten. Wenn sich die Entfernung zwischen zwei Sternen um den Faktor 3 erhöht, verringert sich die Gravitationskraft zwischen ihnen um den Faktor 9, wenn sie sich umgekehrt um die Hälfte verringert, wächst sie um den Faktor 4.
Newtons Gravitationgesetz erklärt hinreichend die Position der Erde, des Mondes und der anderen Planeten. Wenn die Gravitationskraft zum Beispiel nur linear im Grad der Enrfernung zunehmen würde, wären die Planetenbahnen nicht mehr elliptisch und würden deshalb in die Sonne stürzen. Wäre sie schwächer, würde sich die Erde von der Sonne weg hinaus ins Universum bewegen. Im einen Fall würde früher oder später die Erde mit der Sonne kollidieren, im anderen Fall ginge sie irgendwo im Universum verloren.
Was wäre, wenn die Plancksche Konstante größer oder kleiner wäre?
In jedem Augenblick sind wir unterschiedlichen Energieformen ausgesetzt. Zum Beispiel der Hitze, wenn wir an einem offenen Feuer sitzen. Denn sie setzt sich zusammen aus komplizierten Gleichgewichtszuständen.
Seit Planck steht fest, dass sich Energie nicht wellenförmig, sondern in winzigen “Energiepaketen” bewegt, Quanten genannt. Um die jeweilige Strahlungsenergie zu berechnen, verwenden Physiker eine bestimmte unveränderliche Größe, die Plancksche Konstante genannt wird. Sie ist im Allgemeinen so klein, dass man sie vernachlässigen kann. Trotzdem ist sie eine der grundlegenden und unverzichtbaren Größen in der gesamten Natur, die normalerweise mit dem Näherungswert 6.626x10-34 ausgedrückt wird. In jeder Konstellation einschließlich von Strahlungsenergie ergibt sich stets diese Naturkonstante, sobald man die Energiemenge eines Photons durch seine Frequenz teilt. Alle Formen der elektromagnetischen Kraft, zum Beispiel Wärme, Licht usw., sind der Planckschen Konstante unterworfen. Wenn diese Konstante auch nur ein wenig anders wäre, würden wir die Hitze an einem offenen Feuer nicht mehr aushalten. Entweder würde uns schon das schwächste, aber energiereichere Feuer verbrennen, oder selbst ein riesiger Feuerball mit der Größe unserer Sonne hätte nicht genügend Energie, um unsere Erde zu erwärmen.
Alle technischen Konstruktionen basieren in dieser oder jener Form auf Reibungskraft, auch ein Fahrzeugmotor. |
Man könnte noch Abertausende von Beispielen anführen, um die von Gott geschaffene Ordnung in allem zu beweisen. Alles seit Erschaffung des Universums, also das seit Millionen von Jahren existierende Sein stammt von Gott, dem Allwissenden und Allmächtigen.
Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Sure 67:3-4 – al-Mulk) |